Familien Fotoshooting Studio München
Ein kurzes Fotoshooting mit Christin und ihrer Familie – vier Menschen, zwei kleine Kinder und ganz unterschiedliche Möglichkeiten, Nähe und Zusammengehörigkeit im Bild zu zeigen.
Bei einem Familien Fotoshooting im Studio in München geht es für mich nicht darum, dass alle auf jedem Foto gerade in die Kamera schauen und möglichst perfekt nebeneinander stehen. Natürlich gehört das klassische Familienfoto dazu. Interessant wird eine Serie aber vor allem dann, wenn zusätzlich unterschiedliche Konstellationen, Blicke und kleine Momente zwischen den einzelnen Familienmitgliedern entstehen.
Ein Familienportrait darf klassisch sein – aber nicht nur
Für das gemeinsame Familienfoto wurde ein weiches und eher mildes Licht gewählt. Das rote Kleid der Mutter setzt dabei einen deutlichen farblichen Akzent, während die schwarze Lederjacke des Vaters einen schönen Kontrast dazu bildet. Die Kinder werden nicht einfach nur daneben positioniert, sondern ganz selbstverständlich in das Familienmotiv eingebunden.
Gerade bei kleinen Kindern lässt sich ohnehin nicht jeder Blick planen. Und das ist auch gut so. Kinder müssen für ein gutes Familienfoto nicht verstehen, was fotografisch gerade passieren soll. Sie dürfen schauen, reagieren oder einfach einen Moment lang beobachten. Genau diese Unbefangenheit wird zum Teil des Bildes.
Schwarz-Weiß konzentriert den Blick auf zwei Menschen
Bei einem Teil der Aufnahmen habe ich mich bewusst für Schwarz-Weiß entschieden – besonders dort, wo nur zwei Personen zu sehen sind. Sobald zwei Menschen gemeinsam vor der Kamera stehen, werden ihre Gesichtsausdrücke und ihre Beziehung zueinander besonders wichtig.
Farbe kann wunderbar sein, sie kann aber auch Aufmerksamkeit beanspruchen. Bei einem Schwarz-Weiß-Portrait verschwinden viele dieser optischen Informationen. Kleidung und Hintergrund treten stärker zurück und der Blick bleibt bei den Gesichtern, der Körpersprache und dem Ausdruck.
Beim Portrait des Vaters mit seinem Baby funktioniert das besonders gut. Der direkte Blick beider Personen erzeugt ein ruhiges, fast zeitloses Familienportrait. Gleichzeitig sorgt das kontrastreichere Licht für deutlich mehr Licht- und Schattenspiel als beim klassischen Gruppenfoto.
Familienfotos müssen nicht immer frontal entstehen
Bei den Portraits des Elternpaares wollte ich nicht einfach eine weitere Aufnahme produzieren, auf der beide Personen frontal in die Kamera schauen. Innerhalb einer größeren Fotoserie würde sich das schnell wiederholen.
Deshalb durfte es hier etwas freier und beinahe abstrakter werden. Ein Blick geht zur Seite, der andere in eine andere Richtung. Die Körper sind miteinander verbunden, aber beide Personen reagieren nicht auf denselben Punkt. Dadurch entsteht eine kleine Spannung im Bild.
Gerade bei Paarfotos innerhalb eines Familienshootings finde ich solche Varianten interessant. Man erkennt sofort die Nähe zwischen zwei Menschen, ohne dass sie dafür klassisch nebeneinanderstehen und gleichzeitig lächeln müssen.
Aus Blickrichtungen entstehen kleine Geschichten
Auch die zweite Variante des Elternportraits lebt von den unterschiedlichen Blickrichtungen. Einer schaut direkt zum Betrachter, der andere aus dem Bild hinaus. Dadurch wirkt das Foto weniger wie eine klassische gestellte Studioaufnahme und bekommt etwas Spielerisches und Spontanes.
Genau diese kleinen Veränderungen reichen häufig schon aus. Es braucht keine aufwendige Kulisse und keine komplizierten Requisiten. Mit Licht, Körperhaltung, Nähe und Blickrichtung lassen sich innerhalb eines einzigen Shootings sehr unterschiedliche Bildwirkungen erzeugen.
Wenn Kinder einfach Kinder bleiben dürfen
Besonders schön zeigt sich das beim Portrait des Vaters mit seiner Tochter. Das Kind schaut direkt in die Kamera, während der Vater nicht für den Fotografen posiert, sondern seine Tochter anschaut. Dadurch entstehen zwei völlig unterschiedliche Ebenen innerhalb desselben Fotos.
Das Kind muss dabei nichts spielen und keine bestimmte Emotion zeigen. Sein ernster, neugieriger Blick gehört genauso zum Portrait wie der liebevolle Blick des Vaters. Kinder sind in solchen Situationen wunderbar unvoreingenommen – und genau deshalb werden sie nicht nur fotografiert, sondern selbst zu einem wichtigen Bestandteil der Bildgestaltung.
Der Wunsch der Familie waren am Ende hochwertige Abzüge im Format 20 × 30 cm. Für die Präsentation wurden Bilderrahmen der Serie Nielsen Quadrum ausgewählt. Die schlichte Form des weißen Rahmens lenkt nicht vom Motiv ab und funktioniert sowohl bei den farbigen als auch bei den Schwarz-Weiß-Aufnahmen.
Ein Familien Fotoshooting im Studio kann also mit vergleichsweise einfachen Mitteln sehr abwechslungsreich werden: weiches und kontrastreiches Licht, Farbe und Schwarz-Weiß, klassische Familienbilder und ungewöhnlichere Paarportraits. Entscheidend ist weniger die perfekte Pose als die Frage, wie die Menschen miteinander wirken.
Ihr möchtet eure eigene Familie fotografieren lassen?
Gerne entwickeln wir beim Shooting unterschiedliche Motive – vom klassischen Familienportrait bis zu natürlichen und etwas ungewöhnlicheren Aufnahmen.
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