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Businessfotografie München: von gestern und heute

Geschichte eines Business Portraits hat sich zu einer richtigen Genre entwickelt. Das, was früher nur ein Teil einer Reportage war, ist inzwischen eine eigenständige Leistung.

Geschichte der Businessfotografie

Nun, wie sah es früher aus? Teilweise waren Leute extra fotografiert, um dem Kunden oder Partner vorzustellen, mit wem man es zu tun hat. Aufwendige Studiofotografie sollte den Eindruck eines Geschäftsmannes bringen, der sich präsentiert:

Businessfotografie München Altes Portrait Knoop

Wilhelm Knoop, Dresdner Bank. 1914

Vor 100 Jahren wirkt das Portrait solide, stolz und gesetzt. Kein Blickkontakt, keine gestellte Pose. Hat diese Richtung die Businessfotografie von heute mitgeprägt. Wahrscheinlich schon.
Schon in 70er versuchen einige Fotografen einen Mitarbeiter oder Geschäftsmann interessanter und zugänglicher darzustellen. Hier ein paar Beispiele der damaligen Businessfotografie:

Businessfotografie München Trump Business foto von Buck

Donald Trump von Chris Buck

 

oder hier, als Warren Buffet:

Businessfotografie München Warren Buffet

Ein direkter Blick, Lächeln und ein lockerer Stil – dies ist die Businessfotografie von 70er.

In neunziger werden Portraits “nachdenklicher”, inszenierter. Geschäftsleute erscheinen
nah und freundlich. Viele davon versuchen, den Zuschauer nicht nur anzulächeln, sondern anzusprechen.

Businessfotografie München

Business portrait, New Jersey Corporate Headshots

 

Nun was lernen wir daraus? Was ist denn heute so wichtig und warum lassen so viele Leute Businessportraits belichten?
Es sind klar einige Ziele einfach zu definieren:

  • – eine Präsenz (gegenüber Kundschaft, Partner)
  • – Augenblicker der Arbeit festzuhalten (dies kann z. B. während eines Arbeitsprozesses entstehen)
  • – ein Business Profil für Social Media zu erstellen, welcher den Zuschauer ahnen lässt, in welchem Bereich bzw. Branche ist man tätig.

Wonach sehen die Business Portraits von heute aus?

Nach einer ausreichende Recherche finden wir folgende Richtungen der Businessfotografie vor:

1. Businessfoto Außen, Outdoor

Hier kommen viele Varianten – schließlich darf das Foto nicht langweilen. Verschiedene Wänden, Glas im Hintergrund, Konstruktionen oder wiederholende Muster – das alles lebt das Portrait auf:

Businessfotografie München BMW Geschäftsmann

Man sollte aber nicht vergessen, dass es sich um eine Person handelt, und nicht um die Landschaft, daher sollte die Person doch ein Mittelpunkt sein:

Businessfotografie München Outdoor Geschäftsmann Draussen

Zwar eignet sich einige Verschiebungen in der Komposition, um einen gewissen künstlerischen Effekt zu erzielen, dennoch sollte man die Hauptfigur des Portraits nicht aus den Augen lassen:

Businessfotografie-München Mann in KVR mit dem Hintergrund

2. Businessfoto Innen (Indoor)

Nun handelt es sich meistens um ein Fotostudio, muss aber nicht zwingend sein, dass könnte zum Beispiel ein Büro sein. Auf jedem Fall hat man in einem geschlossenem Raum etwas mehr Möglichkeiten, was beispielsweise Lichttechniken angeht (draußen hat man zwar die Option, eigene Lampen einzusetzen, aber man ist immer noch vom Außenlicht denkbar abhängig).
In beiden Fällen kommen unterschiedliche Variationen der Bildsprache zur Wahl: mal möchten man die Person nachdenklich, voller Verantwortung belichten, mit viel Außenraum für die Luft, man möchte aber auch eine klare Sprache mit wenig Details zum Ausdruck bringen.

businessfotografie München, Studioaufnahme Businesspartner Geschäftsmann

3. Businessfotografie vor Ort, zum Beispiel als Teil einer Reportage.

Bei der Richtung kommt es zu einem sogenannten “Story Telling”. In diesem Fall zeigen wir mithilfe der Umgebung, was die Person tatsächlich macht, womit sie sich beschäftigt, wie in folgenden Beispielen:

Langen Verlag Businessfotografie München

Wenn bei der ersten Richtung eh auf die neutrale Hintergründe kommt, damit die Person gut im Vordergrund bleibt, kommt es bei dieser Art der Businessfotografie schon etwas akzentuierter auf die Umgebung oder Accessoires an, wie in diesem Beispiel.

Auch der Schnitt ist in der Reportage ganz wichtig – man sollte versuchen, nicht zu viel vom Hintergrund zeigen, aber dennoch deutlich ausdrücken, in welchem Bereich das Model (in der Fall Geschäftsmann oder Frau arbeitet).

Wie kommt zum so einem Foto? Indem, dass man zuerst die Stilrichtung definiert. Arbeitet der Beschäftigte in der Finanzbranche, zum Beispiel, oder als consulter, ist es relativ schwierig, die Umgebung oder die Beschäftigung darzustellen. Auch als Personaler oder Lehrer wäre sinnvoll, die Umgebung etwas abstrakt zu “zeichnen”:

Dagegen erscheinen die Hypoxi-Trainer in ihrem Element: selbstsicher, in ihrem Studio, im Hintergrund die Gerätschaften:

Businessfotografie München Hypoxi Trainer München

Wie planen wir aber so ein Shooting, worauf kommt es wirklich in der Businessfotografie in München an?

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